© by J. G:
Mittwoch, 1. Juli 2026
Sonntag, 28. Juni 2026
momement of live
how are you
good
what´s good?
everything's fine
nothing's fine
© März 2009 by M. McIron
Donnerstag, 25. Juni 2026
Sommer
Es ist Juni
Die Gräser stehen hoch
Zwei Amseln hüpfen über den Weg
Im Wind
ein Zitronenfalter.
© Juni 2026 by J. G:
Sonntag, 14. Juni 2026
opera
Lonesome
Regine, standing next to Lothar: “Come on, can’t you see how everything’s going down the drain?
Lothar, sitting, on his smartphone: Yeah, in a minute.
Regine: Look around you—the air is polluted. The wells are full of contaminated drinking water. Plastic in the oceans.
Lothar: Yeah, just a sec.
Regine: Forests are disappearing—cleared, burned down. It’s getting warmer and warmer.
Lothar: Just a moment.
Regine: Pesticides in our food. Hunger, misery, wars. Deaths.
Lothar: Hmm.
Regine: We’re supposed to set out, colonize Mars.
Lothar: Yeah.
Regine: All of this—life, 4.5 billion years of sentient life—replaced by a massive electrical current of data.
Lothar: Hmm.
Regine: Come on, the others are waiting.
Lothar: Just this one thing.
Regine: Let’s go.
Lothar: “Yes.”
Regine: We have to save life, save Earth.
Lothar: “Which Earth?”
© 2026 by J. G:
Donnerstag, 11. Juni 2026
MeinsDeins
Eine Brücke, die ihm den Zugang zu einer Konstanten in seiner Wahrnehmung ermöglicht, einem physisch, konstanten Bezug zu beiden Seiten hin, der ihn in das Erleben bringt, Beobachter und Teilnehmer zugleich zu sein, denn dann würde er im Falle eines Falles erkennen können, auf dieser Brücke stehend, dass, wenn er seine Waffe auf einen anderes Menschenleben richtet, um ihn als Feind zu töten, das er nicht den Feind, den Tod tötet, sondern Leben, sich selbst in dem Anderen erschießt. Die durchgelegenen Ruhebetten, auf denen all die dazu gebracht, genötigt und verführt wurden, füllen Bände.
Man muss ES halt „für wahr genommen“ haben, das Erlebnis, gleich einem leiblichen Erlebnis, ganz und gar im Jetzt und live, man muss es selbst gesehen, gefühlt haben vor Ort, man muss mit seinem ganzen Leben „da“ gewesen sein, dasein im All und Leben, so wie Astronauten und Kosmonauten im Orbit, die in einer Arbeitspause oder während einer Panne zwischen Bodenstation und ihrem kleinen Raumschiff kurz einen Blick auf die Erde von oben hatten und realisierten, wo sie waren. Sie waren in einem Zeitraum, wo es kein oben und und unten gibt. Sie waren gleichzeitig hier und da unten auf der Erde, in ihrer Stadt, ihrem Dorf, bei den Kindern im Sand und in den mäandernden Pfützen der Ozeane.
Petrarca erzählte schon im 13. Jahrhundert davon in seinen Aufzeichnungen. Und der schwedische Schriftsteller Lars Gustavsson öffnet uns den Eintritt zu diesem naiven Akt des Wahrnehmens über einen Jungen, der einen Drachen steigen lässt und die Begeisterung auf der Erde zu stehen fühlt, denn er ist auch gleichzeitig der Drache, der von oben auf ihn selbst herunterschaut.
öffentlich
eingeboren
Sind die Buchstaben auch noch so feingliedrig geschliffen oder schroff hingeworfen, es bleibt ein unerklärliches Echo der Unvollkommenheit, das offensichtlich an allen Küsten dieser Erde die Spezies durchdringend ermahnt und aufwärts treibt, das diffuse Zwielicht, das in der äußeren Beschriftung der Dinge den Augapfel blendet, mit dem Ohr der mündlichen Überlieferung aufzuheben.
© 2013 by J. G:
Mittwoch, 10. Juni 2026
inzwischen
Das tiefe Verlangen
nach Einssein,
in der Stunde der Geburt
strahlend aus dem seidenen Faltenwurf des Kosmos
glückselig in die Teilung des Einen
in Allem
entwischt,
über die Äonen des Drehens im All
eingelöst,
in der niederen Natur
im blutigen Akt des "fressen und gefressen werdens",
umworben
im NU einer Sekunde wortlos
gefunden,
das junges Begehren
seit Anbeginn
durchströmt
es als stilles Gebet jedes Sandkorn,
ist in jedem Bakterium,
schwimmt
im Algenteppich der Weltmeere,
schwingt in jeder Zelle
singt an jedem Regentag
aus gefiederten Kehlen sein Lied.
© 2021 by J. G:
beileibe
die bunte Saat der Erde,
An den Küchentischen und in den Cafes dieser Welt
haben wir uns seit langem darüber verständigt.
Dem Stellungsbefehl der Menschenfresser
und ihren ruinösen Algorithmen folgen wir in unserer inneren Haltung schon lange nicht mehr.
Auch Revolutionen und Aufstände, die sie anpreisen, zur Erhaltung ihrer Macht, bei uns passé.
Wir tun das, was Leben schafft, poesis.
Entziehen ihnen mit des Lebens Intelligenz in uns allen Anfang, des Tages erstes Licht.
So verkümmern sie an ihren Schädelstätten.
für einen Hungerlohn die Geldhäuser bauten,
sie kehren zu ihren Familien zurück.
Die jahrtausendealte Gewalt der Spezies Sapiens gegenüber der Mitwelt, der ruinöse Logos des nur eigenen Vorteils, unbewusstes Werkzeug, Betriebssystems von Krieg, Mord und Totschlag, die selbstmörderische Schlacht, das Wüten gegen sich selbst, gegen das Mensch werden, vor aller Öffentlichkeit auf der Weltenbühne entblößt.
zwei Groschen
Café Größenwahn - Berliner Künstlerlokal „Ich bin nun zwei Abende nicht im Café gewesen und fühle mich etwas unwohl am Herzen. Dr. Döblin ...
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For centuries In the purple city Highest harmony The misery of power. Substitute for the soul. Highest surveillance highest annihilation hi...
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"Monsieur, what a glory to be with you this morning. Look at the way heaven is looking at us." ...
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monsieur what are those radio words? I suggest that you come to my studio next Friday and we can choose the colours. I really want to put th...