how are you
good
what´s good?
everything's fine
nothing's fine
© März 2009 by M. McIron
how are you
good
what´s good?
everything's fine
nothing's fine
© März 2009 by M. McIron
Es ist Juni
Die Gräser stehen hoch
Zwei Amseln hüpfen über den Weg
Im Wind
ein Zitronenfalter.
© Juni 2026 by J. G:
Lonesome
Regine, standing next to Lothar: “Come on, can’t you see how everything’s going down the drain?
Lothar, sitting, on his smartphone: Yeah, in a minute.
Regine: Look around you—the air is polluted. The wells are full of contaminated drinking water. Plastic in the oceans.
Lothar: Yeah, just a sec.
Regine: Forests are disappearing—cleared, burned down. It’s getting warmer and warmer.
Lothar: Just a moment.
Regine: Pesticides in our food. Hunger, misery, wars. Deaths.
Lothar: Hmm.
Regine: We’re supposed to set out, colonize Mars.
Lothar: Yeah.
Regine: All of this—life, 4.5 billion years of sentient life—replaced by a massive electrical current of data.
Lothar: Hmm.
Regine: Come on, the others are waiting.
Lothar: Just this one thing.
Regine: Let’s go.
Lothar: “Yes.”
Regine: We have to save life, save Earth.
Lothar: “Which Earth?”
© 2026 by J. G:
Sind die Buchstaben auch noch so feingliedrig geschliffen oder schroff hingeworfen, es bleibt ein unerklärliches Echo der Unvollkommenheit, das offensichtlich an allen Küsten dieser Erde die Spezies durchdringend ermahnt und aufwärts treibt, das diffuse Zwielicht, das in der äußeren Beschriftung der Dinge den Augapfel blendet, mit dem Ohr der mündlichen Überlieferung aufzuheben.
© 2013 by J. G:
Das tiefe Verlangen
nach Einssein,
in der Stunde der Geburt
strahlend aus dem seidenen Faltenwurf des Kosmos
glückselig in die Teilung des Einen
in Allem
entwischt,
über die Äonen des Drehens im All
eingelöst,
in der niederen Natur
im blutigen Akt des "fressen und gefressen werdens",
umworben
im NU einer Sekunde wortlos
gefunden,
das junges Begehren
seit Anbeginn
durchströmt
es als stilles Gebet jedes Sandkorn,
ist in jedem Bakterium,
schwimmt
im Algenteppich der Weltmeere,
schwingt in jeder Zelle
singt an jedem Regentag
aus gefiederten Kehlen sein Lied.
© 2021 by J. G:
Angesichts einer sich "selbst sehenden" Welt, bietet das „Ich sehe“ nur noch eine sehr schmale, provinzielle Enge auf das kosmische Ereignis.
© 2008 Johan van der Leeuwen
Die globale Rendite-Privatisierung der elementaren Lebensgrundlagen wie Wasser, Erde, Luft und Feuer zeugt von einer seelischen Verarmung und geistigen Verelendung eines Denkprimaten, der im Stammbaum der Evolution mit dem Titel Sapiens eingetragen ist.
Ein altes Kartenspiel auf dem Tisch des Palazzo.
Klavier im Saal
Schumann
Umjubelt
Applaus
Jeder braucht einen Ort.
Passion
Zugang zu dem
was anrührt
passiert seit Anbeginn.
So sie Ansehen trägt
und das rasende Stillleben
das Hiersein
mit den Töchtern
auf der Anhöhe
atmen kann
© 2009 by J. G:
of a Centenarian Tibetan Woman on her Deathbed
“Impermanence is the phenomenon shared by all sentient beings.
Mountains, forests, and sentient beings are all equal in their impermanence.
With every breath, sentient beings rush toward inevitable death.
This certainty should not cloud our minds, but rather help us overcome obstacles.
Incomparable Lama, I pray to you.
In this life and the next, and in the intermediate state after death.
Hold me with your compassion; grant me your ceaseless blessings.
My body, my possessions, and all my virtuous qualities.
All of this I freely offer to all beings who have been my mothers.
May I be of great benefit to all beings.”
© by La-Mo
is something else
power
they don’t have that
they have money
lots of money
a whole lot
influence
possessions
and prisons
but never power
over life
soul
for eons
never
© by J. G:
grabrede von AI © by J. G: