Das tiefe Verlangen
nach Einssein,
in der Stunde der Geburt
strahlend aus dem seidenen Faltenwurf des Kosmos
glückselig in die Teilung des Einen
in Allem
entwischt,
über die Äonen des Drehens im All
eingelöst,
in der niederen Natur
im blutigen Akt des "fressen und gefressen werdens",
umworben
im NU einer Sekunde wortlos
gefunden,
das junges Begehren
seit Anbeginn
durchströmt
es als stilles Gebet jedes Sandkorn,
ist in jedem Bakterium,
schwimmt
im Algenteppich der Weltmeere,
schwingt in jeder Zelle
singt an jedem Regentag
aus gefiederten Kehlen sein Lied.
© 2021 by J. G:
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