Dienstag, 30. Dezember 2025

Sapiens Revue III.


"Nachglühen"



Notizen 2025  ©   by  J. G: 





"Zufall - Gleichung ohne Zahlen"  ©   by  J. G: 



„Man ist hier überall zuerst“

A. V. Humboldt 1769 - 185

 

  

1 Januar

Madame Lichtblau,

ein Hauch von belebender Erkenntnis 

trank mich in der Früh wie ein Sperling Wasser aus einer Sonntagspfütze 

2. Januar 2025

Sumerisch

Loua = mensch

A = a  - eine moderne Bezeichnung für Mensch

 

 


2. Januar 2025

Aus einem  Briefwechsel 1933

Einstein - Freud

 

„Das Verhältnis zwischen den beiden großen Denkern war von gegenseitigem Wohlwollen und ironischem Respekt geprägt - von mehr wohl nicht. Albert Einstein schrieb über Sigmund Freud: "Abgesehen von Schopenhauer gibt es für mich niemanden, der so schreiben kann oder könnte". - Freuds Replik: "Wenn Einstein meinen Stil und meine Darstellungskunst lobt, zeigt das nur, ein wie wohlmeinender Mensch er ist. Er möchte mich anerkennen, für den Inhalt meiner Schriften fehlt ihm aber das Verständnis. Darum lobt er wenigstens den Stil." Einige Monate nach dem Neujahrstreffen im Jahr 1927 wurde Albert Einstein der Vorschlag gemacht, sich auf "Freuds Couch" einer Psychoanalyse zu unterziehen. Der Physiker lehnte dankend ab: "Ich möchte gerne im Dunkel des Nicht-Analysiertseins verbleiben." Und Sigmund Freud äußerte unmittelbar nach dem Treffen mit Einstein in Berlin 1927: "Er ist heiter, sicher und liebenswürdig, versteht von Psychologie so viel wie ich von Physik, und so haben wir uns sehr gut gesprochen."

 


3. Januar  2025

Kein Abstand

Dunkle Energie

über alles gleichzeitig informiert

 


3. Januar 

Gesehen

Eine Berghütte in den Alpen

„Manche kamen mit weißen Sneakern und ohne Profil durch den Schnee“

Michael Ludwig Hüttenwirt am Tegernsee

 

 Rien de plus 

4. Januar 2025

Mikroben

Alles sieht danach aus, als gäbe es keinen gewollten Plan. 

Das ist auch so. Es gibt ihn nicht. 

Jedenfalls nicht so.

Die Evolution, so scheint es, bevorzugt vordergründig bestimmte Prinzipien in der Kreation von komplexen Lebensformen.

Den gesamten Evolutionsprozess von 4500 Millionen Jahren mit nur einem begrenzten Gedankenvolumen eines Zerebrums, einer Interpretationsgröße von vielleicht 500 Millionen Jahren, mit einer vorlauten wissenschaftlichen Diktion einzuschränken, das hieße ja, den Prozess selbst nicht offen zu halten, so dass alle Faktoren und Teilnehmer und Parameter darin mitwirken können. 

Gleichzeitig, darin liegt ja gerade die Intelligenz einer „absichtslosen Ausrichtung“, die keine Richtung braucht, da sie ja "Beides" ist. In dieser Anstellung wird das Niveau einer noch größeren Ausrichtung in dem gesamten Vorgang von Entwicklung offenlegt.

 


4. Januar 

„Nahrungskette - 

ist ein fein eingespieltes Gleichgewicht, das bringe ich nicht mit Tod und Leben in Verbindung“   Karin Mölling – Kapazität in der Virenforschung


"bestimmt 

geht alles wieder schief"

 

11. Januar

Es kann nicht anders sein

"Es muss einen direkten physischen Draht in den Lebensformen zur Entstehung des Universums geben. Eine physikalische Information, in Form einer Mikrowelle, die von den ersten Mikroben bis hin zu den Zellen ausgelesen wird.  

Dieser Strahlungswert synchronisiert die Evolution in diverser Einheit, nicht nur physiologisch, in eine offene Richtung"

 

14. Januar 

Ausreichend Fehler

Eine gewisse Komplexität ist erforderlich. Manfred Eigen

Viele Fehler - System geht zugrunde

Genügend Fehler – System wird besser

Keine Fehler - Stagnation - keine Flexibilität - Tod durch fehlende Innovation und Anpassung


 

„in der Mitte von allen 

aber hat die Sonne ihren Sitz“

N. Kopernikus 1473-1543

 

16. Januar 

Etwas

das wartet -

etwas, das wandert, nie ruht, Nichts, das Alles war

„In Horis Aeternum", Aurobindo, Collected Poems 5:577

19. Januar

Handke

Ein Murmeltier betrachtet seinen Schatten.

 


 

17. Januar 

Nationalismus ist halt ein Nervengift. Das tröpfelt in die Köpfe der Menschen ein, die eine Sehnsucht haben nach einem Wirgefühl, und sei es auch fiktional. 

Robert Menasse 


21. Januar 

Göttliche Komödie 

„Wir üben zu sein, was wir schon vor allem sind, physisch bewusst.“

„Nachdem die Signale der kosmische Hintergrundstrahlung in einem freien Feldversuch das Schloss in der Zellmaterie „passierte“, zuckte ein schwaches Signal auf. Eine physische Ausdehnung, ein Zerfall von Welt, weit über die Zellwand hinaus in das kosmische Ereignis. Alles in nur einem Bruchteil einer Sekunde. Eine Absicht im Mutterkuchen. Erinnerung, das "wachwerden" aus dem selbstvergessenen Schlaf, warum Materie überhaupt gekommen ist.“ 

 

 

2. Februar 

„Natur zeigt sich selbstbewusst“ 

Die kapitale Expansion west- wie östlicher Ordnung hat sich erschöpft.

Natur wird weiterhin als materieller Gegner, als lebloses Ding gehandelt.

Nicht als eine Lebensgrundlage, als das lebensbewusste Wesen, das uns ernährt und atmen lässt.

 

3. Februar

Lost

„mit Koks und Algorithmen frontal gegen die Wand“ 

 

7. Februar 

Gestimmt

Wir leben in einem von Atomen verfassten biochemischen Körper, der den Vorgang des Hierseins in Gedanken aufzeichnet. Ein Modell, dass Äußerung verlangt, in jeder Hinsicht. Sprache und das Setzen von Zeichen, als ein Vorgefühl von belebtem Geist von Materie.

 

12. Februar 

pretty good so far 

„Manchmal muss man einfach nur Dasein, nicht Schauspielern, das ist schon der Gewinn.“ 

 

13. Februar 

Por si Solo

Leben- ein sehr homogen widersprüchliches Milieu 

 

20. Februar 

Goethe

Das Alphabet ist „überzählig“ angesichts des Geldes. 

Die Zeichen-Produktion von Zahlen und Buchstaben ist verschoben.

Eine neue Welt.

Von der industriellen auf die virtuellen Ebene.

 

11. März 

„Ihr seid hier bei euch selbst“

Bürgermeister von Le Vernet 

Absturzort der German Wings Maschine Airbus 320

 

14. März

„Er liebt, wo er war und wer er war“ 

Bill Gilette über den einen Ranger in Montana. Seine Ranch wurde vom Kohle-Tagebau bedroht.

 

Den Menschen in Armut und Elend zu halten ist die Rechtfertigung zu behaupten, seht, „der Mensch ist böse“. So haben wir dann das bestimmte Wort für die Gesetzestexte zur Hand, um "das Böse" einsperren zu können. 

 

20. März

Ubuntu 

„Ich bin, weil du bist“

 

26. März

Wach

„Nach der langen Reise durch Äonen erwacht Materie aus einem tiefen selbstvergessenen Schlaf. In einem zuckenden Schleim am Rand von glühenden Kratern erinnert sie sich plötzlich an den voreiligen Sturz in die kosmische Nacht, ahnt, warum sie gekommen ist.“

 

30. März 

Freestone

Zerfall und Aufbau

synkopierter Offbeat 

dirigiert seit Äonen 

die Partitur von Ankunft und Abfahrt

 

9. April

Rhapsody

im Großraum Sekunde

Neutrinos

im Innenohr

an der Hausecke

Zündhölzer im Regen

gegenüber

die Bäckerei

noch zu

im Plankschen ZeitRaum

der Himmel

weit

in Null Komma Null

in den Zellen

ganz frech

Zerfall der Atome

mit Vergnügen

Neubau der Moleküle

ein neuer Akkord

in der Tagesschau

nur die Psyche

macht Probleme

 

 

 

19. April

Rückkehr in die Finsternis 

„Die Konquistadoren, die Tech-Missionare, legen sich mit 4 Milliarden Jahren Natur an, dem Goldgrund, der offenen Richtungsintelligenz, einem genialen Zellschleim, einer in Freude lebenden Vielfalt von Sein und Werden an den Küchentischen und in den Cafés der Welt.

Mit kruden und selbstverachtenden Konstrukten aus elektronischen Gehirnen konsumieren und rekrutieren sie Daten, aus einer „unbewusste Masse“, für einen monetären Krieg gegen das Leben selbst, gegen das in der Natur selbstbewusst angelegte Sein und Werden eines human kreativen Lebens.

Wobei sie sich bereits abgesetzt haben auf ihren Olymp. Mumifiziert in ihrer eigenen Apokalypse, ihren Atombunkern und Abschussrampen zum Mars.“

 


20. April

„Es ist genug Kosmos da“ Da Vinci

 

21. April

Pantheon

Die Stimme des Vogels hören

 

22. April

Gunst des Augenblicks

„Im Faltenwurf des Gewandes das Berühren einer Hand“

 

23. April

Beides

„der erste Buchstabe einer Zeile, 

kaum ist er gesetzt, wird als ungenügend gedacht, 

nicht vermögend, das zu äußern, warum er auf das Blatt fiel.

Und dennoch, in aller Unvollkommenheit, 

ist allein das Setzen dieses Buchstabens selbst das vollkommenste Ereignis“

 

24. April

Wale

„In dem Moment denkt man nicht analytisch, man ist in dem Moment“

Wahlforscherin Nan Hauser

„Bewusstsein Leben“, ein besonderer Aggregat Zustand von Materie, hat sich ohne einen Zentralrechner, über 4.000 Millionen Jahre im flüssigen Wasser der Sonne ausreichend über das Vorhaben und die Zusammenhänge informiert und fortentwickelt. Will man etwas über diesen Vorgang“ erfahren, sollte man in einem Tauchgang, in der Nähe von Walen, das Denken erst einmal sein lassen“

 

24. April

Gras

„Die schwindenden Weiden ist das eine Problem für uns Nomaden. 

Doch viel ernsthafter ist, wir finden kein Wasser mehr für uns und unsere Tiere“

Nomade im Tschad

 

25. April 2025

An der Abendkasse.

Ja, bitte?

Zwei Karten für die 9. Reihe-Mitte.

Für welche Vorstellung?

Die „Aneignung der Welt“ im großen Saal

Auf der ersten Seite des Programmheftes steht: 

„In des Sonnenwaldes kühler Flur / Erhebt die Erde ihr Gesicht

Glutwarm strömt aus purpurner Schale / Des unsterblichen Wortes Licht“

 

 

26. April

Am Ende

Mit Zahlen den kosmischen Raum ausmessen

 

30. April

Gespräch

Dali fragt: Haben sie jemals eine Uhr im Sand gefunden?

Der Regisseur Jodorowsky antwortete: Nein, habe aber viele verloren. 

 

 

01. Mai

by the way

Friday Afternoon – 

“we must create a passage -

not a opposition“

2003 M. McIron

 

 

 

05. Mai

little big man

„Großvater, warum nur töten sie auch Frauen und Kinder, warum nur?“

„Weil sie unwissend sind, nicht wissen, wo der Mittelpunkt der Erde ist“.                                                                                                                   

 

13. Mai

„Wir denken zu viel,

fühlen zu wenig“ 

W. Selenski

 

15. Mai

Sie, Carmen

 "... und als die Pferde das Gras unter den Hufen spürten

fielen sie in einen leichten Galopp

und schleuderten Grassichel in die Luft

die wie Schwalben hinter ihnen davonstoben"

B. Chatwin

 

17. Mai

Hiersein

Was für eine ungeheure innere Beziehung von Materie in der Dichtung von Leben. 

Welch eine Schönheit, 

die sich seit über 4500 Millionen Jahre vor unseren Augen selbstbetrachtend ereignet. 

 

 

17. Mai

Freiheit

Wissen es nicht, glauben können wir es auch nicht. 

Leben müssen wir es. Leben.

 

 

25. Mai

„Complete beginning from nothing“

Die Frage.

Wie kann etwas aus dem Nichts entstehen, dies ist eine der grundlegenden Fragen in den Akademien, mit der sich die moderne Kosmologie und die Quantenphysik befassen.

Auch an den Küchentischen und in den Kaffees ist es ein heißes Thema.

 

 

30. Mai

Lichtung

"Ein Kind zu behüten

heißt die ursprüngliche Energie

das Ziel der Menschheit zu bewahren"

Liao Yiwu


 

9. Juni

Zikade

"ungetrübt fand ich meinen Geist,

inbrünstig flehte die zur Sammlung gerufene Seele,

denn jeder schweifende Sinn

war eingekehrt zu seinem Ursprung.

Unbewegt blickte ich auf das Gewühl der Welt

und sah den zehntausend Dingen auf den Grund."

 

Ou-Yang-Hsiu, 1007-1072 n. Chr.

 

 

11. Juni

Uecker, 95 Jahre

Aus Zeit Interview 03.2025

 

ZEIT: Verbittert Sie das – dass die Menschheit nicht klüger wird?

 

Uecker: „Nein, es ist Freude. Dass jetzt mal wieder der ganze Mensch gesehen wird, in all seinen Veranlagungen – und nicht nur der Gutmensch. Wir haben zu lange am guten Menschen gearbeitet, aber jeder trägt in sich doch eine ganz große Nekrophilie, eine Todessehnsucht, eine Selbstzerstörung.“

 

„Früher habe ich mir vorgestellt, eine Linie so gerade zu ziehen, dass es ein Kreis wird, der bis zum Jupiter reicht. Und wo sich zwei Linien sichtbar berühren, ist ein Punkt, und da schlage ich einen Nagel ein. Dann zeichnet sich der Kosmos als wandernder Schatten ab.“

 

15. Juni 

7 Fische für den Kaiser 

„Es geht nicht darum, dies will ich sehen, das will ich sehen, gerade, 

weil „es“ für unsere Augen nicht zugänglich ist. 

Also ehren wir es um so mehr“

Kormoran-Fischer des kaiserlichen Hofes

 

 

8. Juli

Keinen Plan 

Vordergründig bevorzugt die Evolution, die Entwicklung von Materie in Leben, bestimmte Prinzipien in der Kreation von vielfältigen Lebensformen. 

Wir, die wir die komplexen Vorgänge von über 4500 Millionen Jahren Leben auf diesem Planeten derzeit nur in einem geringen Umfang einsehen und abbilden mit unserem jungen Zerebrum, benennen diesen für uns ereignisreichen Raum Zufall, ein virtueller Wartesaal, was er offensichtlich auch ist. 

 

30. Juli

Weit mehr 

An manchen Tagen.

Fallen Silben auf Papier.

Das Schaffen selbst.

Poesis.

Muttersprache.

 

30. Juli

Gleichung

„Was sucht ihr im Weltall nach Leben. Bei dieser gigantischen Leere, diesem außergewöhnlichen schwarzen Nichts. Von dem kleinen Tupfer von Milliarden von Galaxien inspiriert, da solltet ihr lieber nach schon bewusster Materie Ausschau halten.“

 

1. August

Zu kurz 

Derzeit wird der Datensatz eines unbewussten Verhaltens - und Denk- System in die KI eingelesen. Das umfasst die neuronale Verschaltung einer Kopf Intelligenz. Ein Entwicklungszeitraum von vielleicht 20 Millionen Jahren. Wobei die Evolution des gesamten Lebenskomplexes eine Intelligenz von 4500 Millionen Jahre beinhaltet. 

 

2. August 

Am Bosporus

„Wenn man nichts machen kann, ist man traurig“

Taksi Fahrer in Istanbul

 

9. August

Sommer

„Weizenfelder, Butterkuchen und Heidelbeeren“

  

 

10. August

Kampanien

„das ist der Geist dieser Küste, dass du dich wohl fühlst und gut zu den anderen bist“

Ein Fischer in Kampanien

 

 

19. August

Grundriss 

„Wert und Bedeutung von Etwas ist erst in vollem Umfang zu erkennen, wenn dieses Etwas nicht mehr ist, also beide Zustände von Existenz durchlaufen hat“

 

31. August

Jacky du Pre‘

„Poesie geht ja weit über die Note der Buchstaben hinaus“ 

 

 

7. September

Wenders 

„Die weite Landschaft Amerikas hat geholfen, um auf Fragen keine niedrigen Antwort zu finden“

 

15. September 

Erde 

„Ein Szenario, wo die Insekten aussterben, und die Menschen überleben, das gibt es nicht“

Biologin aus Venezuela 

 

16. September 

Musik

„Das ist wohl der große, ewige Moment, 

 in dem du anwesend bist“

 

 

16. September

Landschaft 

„der Geist

in dem man lebt

und den man leicht übersieht“

 

 

16. September

Schau, es ist Nacht, Liebster

„Die schlichte Teilnahme am Hiersein, umgeben von jenem Nichts, dieser gigantischen Leere, beschrieben als das Universum mit seinen Milliarden von Galaxien und Milliarden von Sonnen, diesem Sein und Werden ohne Anfang und Ende, gebettet in diese wundersame Nacht, in jenem schwarzen Tuch, das all das Leuchten weit und weiter dehnt.“ 

 

 

21. September

Was mach ich , wenn´s nix wird?

 

8. Oktober

Oper

„Auf alles, was uns berührt, reagieren wir körperlich“

 

 

23. Oktober

Was für ein herrliches Lied 

„Ein Neugeborenes singt Laute 

an der bedeckten Brust der Mutter“

 

23. Oktober

Unglaublich

An welcher Dimension Leben teilnimmt. 

Seit 4500 Millionen Jahren dreht die Erde sich hier schon in dieser Provinz.

Und ich habe mit meiner großen Lebenssekunde daran teil. 

Eine Sensation!

29. Oktober

Poco poco 

„Wenn wir so weitermachen, werden wir an Erfolg sterben“

Seegras Retterin, Formentera

 

30. Oktober

„Eine sich selbst sehende Welt“

Die Wahrnehmung von Welt.

Sie, diese Erde, zeigt sich nicht nur als ein Lebewesen, sondern sie erhebt auch vermehrt den Anspruch ihre nach allen Seiten hin offen Richtungsintelligenz, das „Bewusstsein Leben“ der gesamten Intelligenz aller beteiligten Subjekte im Schaufenster des Alltages würdig auszustellen.


 

12. November 

Erkenntnis  

„Zu viel Macht in einer Person konzentriert, das lehrt die Geschichte, führt unweigerlich in das Massengrab wie zur Zerstörung des Aufstiegs des Sapiens in ein menschliches Zusammenleben. Das ist sattsam bekannt.“

 

 

 

26. November 

Das Glück

„Seit meiner Kindheit träume ich davon, 

den Nordpol zu erreichen, nun stehe ich auf dem Südpol“ 

R. Amundsen 1872 - 1928


11. Dezember

Gelassen

Eine Ente überquert einen Zebrastreifen in Peking

15. Dezember

Ach

„…mein Herz war noch nicht vergeben und wir verbrachten diesen Vormittag im sonnigen Park mit einigen Annehmlichkeiten, Scherz und Frohsinn“

16. Dezember

Planck 10 hoch -33

„Der Punkt, der keine Länge und doch im Raum Bedeutung hat“

17. Dezember 2025

An und für sich

„Das Ereignis, das Hiersein selbst,  verweist auf eine offene Richtungsintelligenz der Selbst-Betrachtung von Materie in diversen Lebensformen“ 


Copyright ©   by  J. G:  

Dienstag, 23. Dezember 2025

draußen





monsieur

 

kommen sie

verlassen wir

den ort

stammbaum 

der uhren und gehsteige

packen die koffer

reisen

dorthin 

wo alles

blind und taub

ohne all das hirn

schon vor allem

hellwach 

berührt

von dichtung

selbstvergessen

in die welt geschleudert



  Dezember 2025 ©   by  J. G: 

 


Sonntag, 7. Dezember 2025

Radio hören

"Vita est Deus in materia" 

 


"under construction"


Für die Darsteller auf dem kosmischen Parkett gibt es eine Brücke, eine Gleichungsbrücke, über die sie seit hunderten von Millionen Jahren die Plätze tauschen, Tag und Nacht. 


Die Darsteller auf der Bühne haben einen Namen


Materie und Bewusstsein.


Bei der Brücke handelt es sich um die kosmische Hintergrundstrahlung.


Der Ereignisraum hier: die Zelle.


Der Zeitraum: Das Vakuum. 


"Nicht einfach, 

die Frequenz auf diesem Sender so einzustellen, 

dass die Buchstaben sich gut lesen lassen" 


Die gesamte Heerschar agierender Mikroorganismen und Bakterien über 100te Millionen Jahre haben diese Brücke ins Leben gebaut.


So kann anorganische Materie gut informiert über den Hintergrund des kosmischen Ereignisses hinüberwechseln, um den Tanz organischer Schritte einzulösen.


Mit den Lehrjahren, dem Studium und dem Handwerk hat es bis zur Fertigstellung mehr als 4 Milliarden Jahre bedurft. Überwiegend im Medium Wasser.


Die Aufgabe war knifflig.

Zuerst jedoch war die Freude groß im Wasserballett bis über die Sperrstunde hinaus tanzen zu können.

Jedoch zu festen Formationen in stabilen organischen Strukturen kam es lange Zeit kaum.

Die kosmische Strahlung dreht kurzerhand den Strom ab. Zerschlug, kaum das sich die Partner gefunden hatten, wieder die eingegangenen molekularen Formationen.

In den Studierstuben wurden sich eifrig Notizen gemacht und in Vorlesungen freimütig vorgetragen.


Viele Vorlesungen mit dem Thema "Aufbau gleich Abbau"

Sehr viele Referate, "Abbau gleich Aufbau" 


Promotionen kamen einhellig zu dem Schluss: 

Es ist Beides.

Beides gleichzeitig.


Schön und gut ordnet sich diese Gleichung auf dem Papier.

Wie jedoch soll das praktisch im Feldversuch gelingen?


Die Akteure im Archaikum riefen zu einem breiten Dialog auf. 


Einig waren sich darüber, dass sie die Information radioaktiver Strahlung als einen reellen Faktor, als eine vorläufige Absichtserklärung für den Prozess der Entwicklung von Materie in selbstreflektierende Lebensformen in die Gleichung einzutragen haben.


Doch wie könnte man die Information in den molekularen Formationen für stabile Strukturen praktisch nutzen, wenn doch die kosmische Strahlung, die in Planckschen Räumen geschlossenen Verbindungen, kaum das diese auf dem Parkett realisiert wurden, wieder zerschlägt. 


Ein Satz erregte in den sich über Jahrmillionen sich hinziehenden Diskussionen Aufmerksamkeit.


In dem physikalischen Wert der Hintergrundstrahlung scheint eine Information enthalten zu sein, die sich als eine Absichtserklärung der Entstehung von Welten lesen lässt. Und das nicht nur physisch.


Materie, so stand es eines Tages in einem Handout, ist in ihren Elementarteilchen, so lässt es sich lesen, mit verschiedensten Lebensformen seit Äonen auf Reisen. 


So sind wir angehalten diese eingekörperte Absicht von Materie in molekularen Verbindungen nicht nur zu lesen, sondern sie darüber hinaus in das alltägliche Buchstabieren, das, was Leben ist, sein und werden kann, praktisch aufzuheben.


Soweit, so gut.

Doch wie können wir, so die Studierenden Mikroorganismen und Zellverbände, diese Information auslesen für die Entwicklung komplexerer, höherer Formen von Lebensmaterie, wenn doch unsere eingegangenen Verbindungen sogleich wieder aufgelöst werden, uns keine Zeit bleibt für einen stabilen Formationstanz?


Was war zu tun? 


In den folgenden Jahrmillionen und den Praktika gelang es ihnen im flüssigen Medium Wasser, dass es kein "sinnvolles Verhalten" war, die radioaktive Strahlung im Kosmos als Störung zu sehen, sie als Gegensatz zu formulieren, sich praktisch "GEGEN" das, was passiert, gegen die Strahlung zu stellen. 


Ein Weg musste gefunden werden, die Strahlungswerte als wirkende Kraft anzuerkennen, sie  anders und besser zu lesen, ja, sie irgendwie "durch- zulassen", ihr Raum zu geben, ihr eine "Passage" in den zu lebenkommenden Tanzformationen zu ermöglichen. 


Doch wie?

Die Studierenden bewegte die ernsthafte Frage, was soll hier gelernt werden?

In einem sehr langen Zeitraum aus Experiment und Studien wurde den beteiligten Organismen in ihrem Feldversuch deutlich, diese Frage lies sich nur mit den molekularen Körpern selbst beantworten, ohne einen spektakulären Griff in übereilte neuronale Konstruktionen.

 

In weiteren Praktika erkannten sie in dem Aufbau ihrer Formationen, dass ihre molekularen Verbindungen noch zu starr und zu dicht gepackt waren, zu fest, alles irgendwie zu eng. 


Die Verbindungen mussten leichter, flexibler, ja mehr Platz anbieten in den Formationen, mehr leeren Raum anbieten im gemeinsamen Tanz auf dem Parkett. Sowas wie ein Wartesaal, ein Ruheraum, oder wie ein Vakuum, in dem der Strahlungswert als Information freigeschaltet, also "passieren" kann. 


Als eine störungsfreie Information aus den Anfangsbedingungen, ohne das die molekulare Formation auf dem Lebensparkett aufgelöst wird.


Das war es.


In den molekularen Verbindungen galt es den leeren Raum des kosmischen Ereignisses einzurichten für den Durchlauf der Frequenz des Strahlungswertes der Anfangsbedingungen. So was wie eine kommunizierende Leitung, eine "dunkle Materie, einen leeren Raum, einen Zeitraum, der beide Seiten als "einen" realisiert.


Den viralen Pionieren gelang es schließlich praktisch im Licht-Milieu der Urmeere die Strahlung äquivalent, in einem "leeren Raum", einem molekularen Vakuum passieren zu lassen, ohne das die eingegangen Formationen sogleich wieder aufgelöst  wurden.


Ein Zeitraum.

Freie Wahl.

Eine Sensation.


Sie generierten "Hier und Da" als einen gemeinsamen, zeitfreien Raum, schaffen eine Passage, in der die weitere Entwicklung von Lebensformen direkt sich verbunden sah mit den Anfangsbedingungen. 


So lässt sich die Evolution von Lebensmaterie "in communio", real synchronisiert mit den Anfangsbedingungen auslesen.


Alltag.


Leben hat ein kosmisches Zuhause.

Ist im besten Sinne "allein".

Gut verbunden.


Die Strahlungswerte aus den Anfangsbedingungen des Universums können so im Vakuum von entstehenden mikrobischen Formationen, den sich ankündigenden Zellverbänden, als Information einer sich entfaltenden Absicht von Materie gelesen werden, einem inwertigen Talent, das sich auf dem weiteren Weg der Entfaltung mit anderen Partnern verbinden zu wollen. 


Eine gewonnene stabile mentale Struktur in Lebensformen sorgt dafür, dass die physische Information der Strahlungswerte für eine reflektierende Entschlüsselung einer noch relativ verschlüsselten Absicht von Materie genutzt werden kann.


Mit der Information der isotropen Hintergrundstrahlung wäre nicht nur eine zeitfreie Gleichungsbrücke gefunden zwischen Ursprung und Gegenwart, zwischen der Entstehung von Materie und der Entwicklung dieser in lebensmentalen Bewusstseinsformen, sondern auch der Ereignisort. 


Die Zelle.


Albert Einstein hatte Anfang des letzten Jahrhundert mit der Lichtgeschwindigkeit hoch² eine ähnliche Gleichungsbrücke gefunden für die physische Transformation von Masse in Energie.

 

Materie verhält sich in all ihren Zuständen als eine Einheit, als ein Kontinuum. So erklärt es sich, dass der physische Wert, die Information der Hintergrundstrahlung, das ist logisch, auch psychisch ausgelesen werden kann.


Nicht nur das Leben selbst, auch der Mensch zeigt große Freude am Zusammenkommen, an dem "in communio" sein, sondern auch die Pioniere, die Elementarteilchen selbst, eilen in ihrem physischen Charakter in dieses soziale Verhalten.


Warum?

Simpel.


Um größere Einheiten, komplexere Formationen zu entwickeln, die in der Lage sind, Bewusstsein von Lebensmaterie auszulösen. 


So kann man davon ausgehen, dass die verschränkte Beziehung von Leben zu den Anfangsbedingungen im Vakuum der Zelle nicht zeitlich zurück liegt, nur einen sogenannten Möglichkeitswert aufweist, sondern das Leben selbst erhält durch die Passage des Strahlungswertes in der Zelle einen zeitfreien informativen Zugang zu den Anfangsbedingungen, zu "URSPRUNG und GEGENWART".


Das ist seit langem Alltag in dieser Provinz der Milchstraße, jedoch ist er noch nicht freudestrahlend und hellhörig aufgenommen an den Akademien, an Küchentischen und in den Kaffeehäusern.


Mit der Entdeckung der "Verschränkung", des feinen Verhaltens von Materie im Bereich der Quantenphysik, einer Überwindung des klassischen Zeitraumes von zwei Ereignis-Orten, hat man bereits damit begonnen, dieses Verhalten von Materie zumindest technisch in eine soziale Kommunikation zu übertragen.


Masse/Materie wird also nicht nur über die Jahrmillionen in physische Energie, sondern auch, man höre und staune, über mentale Lebensformen in psychische Energie, also in Bewusstsein transformiert.


Und das ist eine Mutmaßung: 

Hierbei könnte die isotrope Hintergrundstrahlung, als Gleichungsbrücke, als ein singulärer Bezug zu den Anfangsbedingungen, einer quantenphysikalischen Verschränkung von Materie und Bewusstsein, eine bedeutende Rolle spielen. 


Jeder, der das liest, ist selbst der Nachweis für diese lebendige Tatsache.

Da macht es nur noch wenig Sinn, ein Ding zu wählen und ein anderes zurückzuweisen.


Dezember  2025     ©    Johan van der Leeuwen





 

Montag, 24. November 2025

Schlagerparade






Tag und Nacht.

Modern Talking.

Endless Entertainment.

 Der Mensch.

Der Feind.

Peng. Peng.

Schönes Nervenfieber.

Popcorn für den Schützengraben.

Frei Haus.

Und Koks. 

Noch obendrauf.

Tonnenweise.



  2025 ©   by  J. G: 


Sonntag, 23. November 2025

sich sehen

"Für dieses Jahrtausend scheint es ratsam, sich über sich selbst zu beugen, so wie ein Astronaut über die Erde, wie ein Elternpaar über die Wiege ihres Kindes, ein Physiker über den Lichtsatz der Materie, ein kleines Kind über einen Grashalm, um zu erkennen, das ich es bin, ich bin es, das ganze Leben." 


  ©   by  J. G: 

Samstag, 22. November 2025

Patent 1



„Wie können wir bewusst machen, was bereits als Wissen vorliegt?" 


Eine Schwäche der mentalen Verfassung des Sapiens zeigt, dass sie etwas als Faktum auf dem Rechenbogen in die Bibliothek des Wissens einzahlt, jedoch strukturell geht es nicht ausreichend als handelndes Bewusstsein in das Miteinander ein.


"Nie ist Wissenschaft anders entstanden
als durch poetische Anschauung."

Emerson

 

Ein System über 4 Milliarden Jahre Experiment dreht sich mit uns im All.

Ein Hotspot aus Feuer und Wasser, eine mikrobielle Forschung in Atomen, Molekülen, Zellverbänden, ein Ozean aus Berührung und Bewegung, ein tiefgreifendes Erfahren und Kennenlernen, einer im Verbund intensiven Entwicklung aller an der Lebensphysik Beteiligten.


Ein Komplex.


Es handelt sich um eine exzellent ineinandergreifende Intelligenz, die den Aufgang über Äonen in selbstreflektierende mentale Lebensformen entwirft. 


Eine Sensation.

 

Die inneren Zusammenhänge, die bereits der Öffentlichkeit bekannten und an den Akademien bestätigte Bedeutung von ökologischen Systemen, wie auch den verschiedensten regionalen wie lokalen Mitwelt-Initiativen, sie alle verweisen nicht nur auf ein lebendes System, von dem wir grundlegend ernährt werden, in dem wir zuhause sind, leben und wohnen. 


Es gilt dieses integrative System nicht nur als Lebensgrundlage zu bewahren und weiter in seiner tiefen Anlage zu entdecken, sondern die Entwicklung von mentalen Lebensformen, einschließlich aller Primaten wie auch der Spezies Homo Sapiens, lassen eine Richtung erkennen, die auf einen offenen kreativen Prozess verweist. 

 

Materie selbst, z. B. heutzutage auch in der KI-Forschung digital unterwegs, gibt sich in einer zellularen Lebensform als mentale Richtungs- wie Entwicklungsintelligenz zu erkennen. 


Die Elemente Wasserstoff wie Kohlenstoff, wie auch andere Elemente, die zu den Geburtshelfern des Universums vor ca. 14 Milliarden gehörten, spielen weiterhin eine wesentliche Rolle in der Entwicklung selbstreflexiver Lebensformen, also Lebensformen, die sich interaktiv im Verbund mit und in anderen spiegeln und fortentwickeln.


Man kann durchaus in dieser Hinsicht von einer Richtung sprechen, die die physischen Elemente wohl selbst am Anfang ihrer Geburtsstunde allein nicht einzulösen vermochten. Jedoch in einer zellularen Form sind die intentierten, ursprünglichen Talente wie Ausrichtung auf die Hoch-Ebene einer mentalen Selbstreflexion erkennbar.

 

Wenn man beabsichtigt die eingangs gestellte Frage nach dem WIE beantworten will, also „Wie können wir bewusst machen, was bereits als Wissen vorliegt“, muss man jedoch einen Schritt weitergehen

 

Lewis Carroll lies seine Alice im Wunderland sagen: „sie glauben ja gar nicht wie verwirrend es ist, dass hier alle Dinge lebendig sind.“ 

 

In Anbetracht der sich in Kenntnis setzenden offenen Richtungsintelligenz der Lebenszusammenhänge in den ökologischen Systemen lässt sich offerieren: „sie glauben ja gar nicht wie verwirrend es ist, dass hier alle Dinge bewusst sind.“ 

 

Die Beantwortung der Frage WIE erfordert somit eine intensivere Plastizität, um die zelluläre Wahrnehmung in der Tiefe der mentalen Struktur in der Spezies Sapiens und damit die Erinnerung der eingelagerten „Materie“ anzusprechen und einzuladen in das allgemeine Gespräch. 


Und nicht nur das. 


Es lässt auch eine Vision zu. Das durch die Einbindung einer aktiven zellularen Wahrnehmung von Welt der Aufgang zu einer Menschwerdung gelingen könnte. 

 

Das bedeutet, das nicht nur die Intelligenz eines ca. 500 Millionen Jahre entwickelten Zerebrums beteiligt ist in der Abbildung und Gestaltung von Welt, sondern auch die über 4 Milliarden Jahre Studium, Entwicklung und Erfahrung von Zellstrukturen des Körpers, die ihr Mitspracherecht einfordern, wenn es um das Wissen und das Bewusstsein des Lebens geht.

 

Die Art.

Die Buchstaben wurden in ausgedehnten biografischen Sekunden in den letzten Jahrzehnten in den allgemeinen Pool von über 4 Milliarden Jahren Entwicklung von Materie eingeworfen. 


Im Wintergarten und in freier Fahrt entstand das Gefühl, dass allein die im Verhältnis kurze Historie des Sapiens nicht nur einen eingeschränkten Blick freigibt, sondern dass die Buchstaben auf dem Kopf und seitenverkehrt, also unbewusst aufgestellt sind.


Aus diesem Zugang durch die Hintertür in das „Wunderland“ von Alice fand sich in den kindlichen Hosentaschen ein Gebrauchsmuster.


BEIDES.


Von der Reise zurück lag dieses Gebrauchsmuster auf dem Küchentisch.

Freunde, Familie und Leute versammelten sich um dieses Mitbringsel..


Ausgepackt konnte man das Innere hören und sehen.


Zufall.

Gleichung ohne Zahlen. 

Materie = Bewusstsein.


Dieses Gebrauchsmuster ziert in all den Buchstaben nicht nur diese eine Seite.


November 2025  ©  by Johan van der Leeuwen 





 



Donnerstag, 6. November 2025

John,



was schreibst´n gerade?


ein Sandweg

führt zu einem Fluss


hier

unweit des Ginsters

die Aneignung der Welt 


in des Sonnenwaldes kühler Flur

erhebt die Erde ihr Gesicht

glutwarm strömt aus purpurner Schale

des unsterblichen Wortes Licht


 November 2025 ©   by  J. G: 

Dienstag, 16. September 2025

vorhanden


Das Kleine.

Unendliche Ausdehnung.

Passage.

Kein fixer Punkt.


  2025 ©   by  J. G: 

all das


 


im grünen felsenschoß

honigsüß

das sehnen

 

im pflücken

der reifen frucht

leuchtet der große leib

schon vor dem tag


 

o morgenröte

du geliebte

du bist es

im goldenen flug

der kuss der roten mähne



2004 © by J. G: 



in

erwartung mensch ©  August 2026  by  J. G: