Montag, 3. August 2009

auf sendung

„Das Informationsfeld, das Anfang und Ende zu einer kohärenten Gegenwarts-Saite anschlägt, bildet so etwas wie ein Bewusstsein, eine Schwingung, die den Zellkörper in einem Gesamtzusammenhang „gegenwärtig“ passiert, informiert und animiert.

Dies ließe sich leicht nachprüfen, da der Strahlungswert der kosmischen Hintergrundstrahlung mit der in der Zelle kohärent ist.

Die Zelle ist Sendeplatz und Empfangsstation für diese Information.

Mit dem isotropen Wert der Hintergrundstrahlung wird die Zelle synchronisiert und aktualisiert mit lebensphysikalischen Informationen, die Leben für eine physische und psychische Architektur benötigt.

Entstehung von Strahlung sowie die Entstehung und die Umwandlung und Integration von Materie in Leben und Bewusstsein sind ohne zeitlich und räumliche Ausdehnung präsent, da diese Strahlung im gesamten Komplex des Universums als supraschwache Konstante zu finden ist. 

Die Passage informiert Lebensmaterie mit dem Wert einer Konstante, des permanenten Wandels, einem Prozess, in dem Aufbau und Abbau von Lebensformen in aufsteigender Reihe "identisch" sind.

Einstrahlung und Wandel ist sowas wie der kosmische Atem von Lebensmaterie. 
Die Emission von Biophotonen aus der DNS ist ohne Radioaktivität nicht denkbar.

Über einen langen Studienzeitraum von vielen hunderten von Millionen Jahren, hat die Zelle für diesen Prozeß ein Vakuum, einen Empfangsraum und Senderaum, eine Passage gebildet, so dass dieser Informationswert, in dem das Mysterium des Lebens verborgen ist, wie der Baum in einem Samen, im Originalton passieren kann.

Dieser Vorgang passiert die mentale Lebensform Mensch unterbewusst, jedoch lebensphysikalisch gesteuert aus einem Bewusstsein der Materie, aus einer Supra-Kohärenz der beteiligten Elemente. 

Diese Strahlung wird in Wechselwirkung mit dem gesamten Zellkörper in „NullKommaNichts“, in einem mathematischen NULLWert ausgewertet und in Form von Biophotonen zur Animation von Lebensmaterie verteilt.“ 

  ©    by   Johan van der Leeuwen

Donnerstag, 30. Juli 2009

spatzen von den dächern


"Entdeckt die Spezies Sapiens in ihrem eigenen Sonnengeflecht, das Materie beides ist, Materie und Bewusstsein, so ist damit der innere Aufgang zum Menschen frei."


  ©   by  Johan van der Leeuwen

Mai 1950

hinauf




In meinem weißen Bett
liege da
döse vor mich hin.

Alle Dinge, Rosen, Schuhanzieher,
Mauern, Petersilie, Straßenlaternen, 
Mäuse, Fische, Sapiens, Nachbarn 
alle weg.

Liege da, fahre auf und nieder
 alles ineinander, übereinander, 
miteinander,
alles strahlt,
ist eins und doch zwei, 
gleichzeitig.

In meinen Zellen
herrliches Flimmern
Kosmos atmet,
ein junger Elefant erscheint auf der Ebene.

Hole Licht mit meinen Lungensäcken.

Das Entstehen 
und der Zerfall von Welten 
passiert mich 
radioaktiv. 

In meinen Armen
die weiße Wolkendecke 


zwischen meinen Beinen
Erde, 
du.

©   by  J. G

Freitag, 10. Juli 2009

madame

materie erinnert sich

sie schon immer göttlich
und alles andere ich

J.G:


Licht

"buchstabiert mich in den Zellen."

Johan van der Leeuwen
anno 1984

gut zu sehen

 "Am Stammbaum der Evolution
Menschenfresser.
Der morsche Ast,
die Spezies Sapiens.
Daneben
 in der Beuge, 
 ein neuer Zweig.
Mensch." 


Johan van der Leeuwen

Donnerstag, 9. Juli 2009

Frage


"Was schreibe ich? 
Was ist das, was ich da hervorbringe?  

Hier nun der erste Abdruck.
Du schickst mir ja auch immer deine kleinen Fahnen.

Mein König, in letzter Zeit jedoch zum Bedauern selten.

Hinweis für das Lesen:
Eines wissen die Zellen, es ist noch etwas anderes im Spiel als Resonanz im üblichen Sinne.
Keine Schwingung, wo etwas hin und her muss.

Da und dort sind eins, da ist keine Schwingung im Spiel.

Dieses Schauspiel erfordert so etwas wie eine neue Satzlehre, eine Syntax für das beziehungslos in sich Zusammenhängende. 

Die Schriftzeichen dieses neuen Erdteils beziehen sich nicht mehr aufeinander, es gibt da im Grunde kein "es ist wie" mehr.

Die Dinge sind eins, ganz anders Eins als das "MeinsDeins" des Sapiens.

Alles und jedes ist in diesem ""ganz neu eins", beides, besser und anders, bewusster unterschieden, heller belichtet, klarer als in der Welt der geteilten Dinge.

Alles ist eher eine Ausdehnung, ein Überall, eine alles durchstrahlende Ausdehnung, ein glanzvolles Überall ohne irgend eine Bewegung. 

Ein gigantischer Stillstand.
Materie.
Bewusst.
Belebt.
Bewegt." 

 ©    by  Johan van der Leeuwen

Katze auf Klavier

gebeugt

über der Mähne des frühen Lichts

unendlich

im Aufwärts

unvollkommen unterwegs

und in derselben Sekunde

allemal

vollkommen daheim


J.G:

dem anschein nach

"Laborarbeit beendet. Der Himmel offen, die Wolken klein, die Luft nordwindkalt. 

Die Liebenden eilen mit fliegenden Röcken in den kaiserlichen Palast.

Es ist mal wieder soweit.
Ein Liebesbrief

Für einen Moment, welch Wunder, fühle ich mich aufgehoben im freien Fall, entbunden von den Sorgen und Mühen. Die Bürden und Knappheiten passen nicht mehr in meinen kleinen Karton, so als gäbe es im atmenden Lebensgeäst des Kommen und Gehens nichts, aber auch gar nichts zu verlieren. 

„Hey! Mr. Tambourine Man, play the song for me
I´m not sleppy and there ain´t no place I´m going to” Bob Dylan

Aus dem schwarzgrauen Wolkendach wirft es am Nachmittag Eiskörner." 


  ©   by  J. G:

frei

"Haben die Verse der Dichter einen Wert, dann ist es ihr Unwert für das Landminen und Propaganda Regime der Kriegskaste des Sapiens, der festschreibt, dass man aus Poeten keine willfährigen Minister und aus ihren Versen bis in alle Ewigkeit keine Kanonen schmieden kann."

 ©   by  J. G

auf sich

den stein schon ewig zeitlos unterwegs in all den lichtjahren nun bei den gelben blumen den schmetterlingen dem schwingen der luft ©  August...