Samstag, 4. Juli 2026

Sign in the Sand.

Aus Kreis und Gerade sind alle Schriften gemacht



„und was ich habe ist empfänglich zu werden

über der gelben sichel des mondes

die glut der blauen nacht

neben mir der wicht hölderlin

kritzelt atem auf´s papier“


©   by  J. G:   

 

in communio, zusammensein, das müssen wir neu erfinden

 

„Bewusstsein, Materie in lebendiger Formation



Die Sprache von Materie in mentaler Lebensform hat sich in Jahrmillionen der Migration nur unter sehr großem Existenzdruck entwickelt.

Jahrtausende währendes Umherziehen in Eis und Hitze, Schutz suchend, Nahrung beschaffend, bedrängt von Fressfeinden, Leiden und Schmerz. 


Überleben.

 

In diesem Kampf scheint Sprache defätistisch gefangen in einem Trauma. 

 

Wie kann die Spezies Sapiens sich aus diesem Trauma lösen?

Soll sie das überhaupt?

 

Das neuronale Gedächtnis von Lebensmaterie, aufgrund dieser Legende ununterbrochen angehalten Gedanken ins Feld zu werfen, die das Überleben in Angst und Schmerz sichern. Das Trauma wird im Gedächtnis der Zellen als Überlebensinstinkt konserviert.

 

Auch, wenn wir nur für einen kleinen Moment uns wähnen angstfrei zu sein und keine Schmerzen haben. Im selben Moment, ja fast gleichzeitig, trauen wir diesem angstfreien Moment nicht und Schmerzen stellen sich umgehend wieder ein. 

So wie das Zellgedächtnis des Körpers über Jahrtausende mit Angst und Schmerz konditioniert ist.


Angst und Schmerz haben in den Gesellschaften zur kulturellen Konditionierung von Gesellschaft und Individuen systematisch Eingang gefunden als ein in der Polis gebräuchliches Machtinstrument.

  

a new language we must found 


 

„Von irgend nach aufn weg“ 

Orginal Pflanzendörfer, junger Dichter aus DDR-Zeiten, 

man vermutet von der Stasi in den Freitod getrieben



©   by  Johan van der Leeuwen


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