Freitag, 27. März 2020

so...

... als bräuchten wir eine neue Fahne, eine neue Sprache für das uralte Lied, das wir Leben nennen, für diese herrliche Unschuld, für jenen Tag auf diesem blauen Juwel, den wir Sonnenaufgang nennen. 

J. G: 

Sonntag, 22. März 2020

wieder mal


öffentlich
aufgeschlagen
das studienbuch
3 milliarden seiten
leben
offen verfasst
der bauplan
von all dem wir 
so und so
nach vorn
zum ursprung hin
mitgetextet

J. G: 


Samstag, 14. März 2020

sie ist da


schon lange
erwünscht von allen
die zäsur des verhaltens
der spezies sapiens
wenn auch so
sehr bedauerlich
aber offensichtlich notwendig
für das menschliche


Johan van der Leeuwen

Samstag, 7. März 2020

etwas


Schau, was siehst du unter unserem kleinen Ruderboot. 
Liegen da nicht rote Steinchen im Flussbett, kleine rote für die Überfahrt. Uralte Steinchen, sieh doch, sie winken, reichen gutmütig das mineralische Kleinod ins Diesseits der Umarmungen. Wie schön.


  ©     by  J. G: 

Verschwinden


Und dann 
Wiederkommen.
Da bin ich.
Seit vier Milliarden Jahren blaue Brandung in den Zellen.

 ©   by  J. G:

Samstag, 15. Februar 2020

am Morgen




"Was das Leben selbst betrifft, so kann man durchaus von einer Unzerstörbarkeit, von einer relativen Unsterblichkeit sprechen. Leben gibt es schon seit über 3 Milliarden Jahren auf diesem Planeten. In den verschiedensten Varianten wird dieser atmende Impuls beständig weitergegeben. 

Eine Konstante.

So kann sich diese "unsterbliche" Konstante, durchaus in der geistigen Vorstellung unserer Spezies einen Platz erobern, jedoch nicht unbedingt als ein handfestes individuelles „Weiterleben“, sondern eher als eine psychische, unzerstörbare Dimension, die das Mysterium eines ewigen Daseins in dem Füllhorn von Kommen und Gehen bewahrt und weiterreicht. Ein echtes Abenteuer auf dieser kleinen blauen Murmel inmitten dieses Riesenreichs von leerem Raum, einer Handvoll Milliarden Galaxien, einem Glas Wein und einem Käsebrot." 

©  by J. G: 

Montag, 30. Dezember 2019

Sonntag, 22. Dezember 2019

Creamus ergo sum.

  „Würde verlangt nach Kreativität.  Sonst ist sie nicht souverän. Würde“ ist die säkularisierte Form der Erhabenheit, der „Göttlichkeit“ d...